Behandlungsmethoden

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) ist eine in ihren Wurzeln über 4 Jahrtausende alte, gewachsene und in sich geschlossene Heilkunde, die in den letzten Jahren auch hier in Europa immer stärkere Beachtung und Verbreitung findet. Aufzeichnungen sind schon aus der „Frühlings- und Herbst" - Periode (710 - 475 v.Chr.) und aus der „Periode der streitenden Reiche" (475 - 221 v.Chr.) bekannt. Eine der berühmtesten Schriften ist das bis heute erhalten gebliebene „Nei-Jing".

Nach der Lehre der TCM entstehen Krankheiten aus einem Ungleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Dies drückt sich als Unausgewogenheit der beiden Anteile der Lebensenergie, Yin und Yang aus, die zu einer Störung des Energieflusses, Qi, im Körper führt.

Die chinesische Medizin versucht, die innere Harmonie von Yin und Yang und damit den Fluss des Qi wiederherzustellen. Dabei wird berücksichtigt, dass alle Menschen verschieden sind und deshalb auch jede Krankheit ihr eigenes, individuelles Muster hat. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt. Es gibt bei der TCM keine "Bagatellbeschwerden". Im Gegenteil, die chinesische Medizin arbeitet mit vielen, eher unscheinbaren Symptomen und Beschwerden, die man meist selbst kaum beachtet oder für unwesentlich hält.

In der TCM kommen verschiedene Therapien zum Einsatz, die mit unseren westlichen Heilmethoden kaum zu vergleichen sind, neben der bekannten Akupunktur ist das wichtigste Teilgebiet der TCM die chinesische Kräuterheilkunde. Weiterhin werden spezielle Massagen (Tuina), Atemtherapien (Qi-Gong) und Bewegungsübungen wie „Tai ji quan“ angewandt. Diätempfehlungen und Ernährungsanleitungen unterstützen diese Methoden.